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Agility ist eine Sportart für Mensch und Hund.
Der Sport hat sich vor vielen
Jahren in England aus dem Springreitsport der Pferde entwickelt und wurde
für Hunde angepasst. Der IRJGV arbeitet sein einiger Zeit verstärkt
daran, in
möglichst allen Ortsgruppen Agility anbieten zu können.
Bietet
doch diese
Art der Beschäftigung mit dem Hund eine ausgleichende Abwechslung und
Ergänzung zur sonst angebotenen Begleithundeübung. Im Gegensatz zu
manchen
Meinungen, dass Agility kontraproduktiv zur Begleithundeausbildung ist,
da
der Hund nicht nur links, sondern auch rechts geführt wird und sich im
Parcours durchaus auch vom Hundeführer entfernen können muss, sind wir
der
Ansicht, dass es sogar sehr förderlich ist, parallel zur so genannten
"Unterordnung" Agility zu praktizieren. Hier geht es nämlich in erster
Linie
um Bindung und Spaß für Mensch und Hund.
Der Hund lernt, dass Arbeit nur mit
dem Menschen toll ist und dass man einfach der/die Größte und Tollste
ist,
wenn man ein Hindernis schön überwunden hat. Wir gehen alle Hindernisse
spielerisch an, arbeiten mit Stimme, Leckli und Spielzeug, komplett ohne
Zwang. Wenn ein Hund an einem Tag nicht sofort alles so macht, wie er es
vielleicht die Stunde vorher getan hat, dann geht man einfach einen
Schritt
zurück und hat alsbald auch wieder ein Erfolgserlebnis. Es gibt nichts
Schlimmeres für uns und unsere Hunde, als Ärger oder Frust auf dem
Hundeplatz. Auch übergroßer Ehrgeiz muss zuhause bleiben. Wir versuchen
für
jeden Hund ein passendes Training anzubieten. Voraussetzung ist ein
Mindestalter von ca. 18 Monaten und ein gewisser Grundgehorsam.
Es macht dem
Hundeführer und den anderen Teilnehmern keinen Spaß, wenn ständig ein
Hund
unkontrolliert in die Menge prescht. Übungen mit Leine sind nicht
sinnvoll
und werden nur ganz zu Anfang praktiziert, um mit dem unsicheren Hund
gemeinsam an Hürden heran zu gehen.
Wichtig ist uns des weiteren die gesundheitliche Komponente. Wir fordern
jeden Agility-Übungswilligen auf, seinen Hund anfangs beim Haustierarzt
vorzustellen und Untersuchungen im vom Tierarzt empfohlenen Rahmen
durchführen zu lassen, damit nicht ein unerkannt hüftgeschädigter Hund
über
60 cm Hürden gejagt wird oder Steilwände erklimmen muss.
Turniere machen Spaß, aber nicht jedem.
Viele Menschen haben Lust, nach
monatelangem Training auch mal den Erfolg an und mit anderen Teams zu
messen. Wir bieten im Rahmen des Trainings von Anfang an die Möglichkeit,
das Turnier-Reglement des IRJGV nebenbei mit zu erlernen, es wird aber
niemand dazu gezwungen, irgendwann Cup-Reife zu schaffen oder an
Meisterschaften teilzunehmen.
Welche Turniermöglichkeiten gibt es denn?
Möchte man im Verband an Turnieren oder Prüfungen teilnehmen, so ist eine
BGVP Pflicht und man braucht 2 mit vorzüglich oder seht gut bestandene A1
Prüfungen. Dann
hat man das so genannte Agility-Diplom bestanden und kann an
A2-Prüfungen
und
Cup Turnieren teilnehmen. A1-Prüfungen unterscheiden sich von A2-Prüfungen durch
die Gesamtanzahl der Hindernisse und vor allem die Anzahl der
Kontaktzonenhindernisse im Parcours. Der Schwierigkeitsgrad erhöht sich von A1
zu A2. Cups finden die Saison über in
ganz Deutschland statt. Man kann gleich noch was für seine nationale
Bildung tun und kommt viel rum.
A1 und A2 Prüfungen finden meist im Rahmen von Turnieren oder Seminaren
statt.
Aber erst mal eins nach dem anderen!
Wir freuen uns, wenn unsere Mitglieder das noch in den Kinderschuhen
steckende Agility-Angebot weiterhin nutzen. Wir arbeiten ständig an
unserer
Fortbildung und dem Bau weiterer Geräte. Hierzu sind auch immer
freiwillige
Hobbytischler (oder Profis...) willkommen.
Vielen Dank an dieser Stelle auch
den Familien Beckmann, Steffens, Hansen und Elsner für die gespendeten Hürden!
Agility Donnerstags:
09:00 - 10:00 Fortgeschrittene 1
10:30 - 11:30 Anfänger 1
16:00 - 17:00 Anfänger 2
17:30 - 18:30 Fortgeschrittene 2
Änderungen vorbehalten!
Mit sportlichem Gruß
Anja Leibfried
Agility-Beauftragte OG Cuxhaven
Telefon 04722 - 910 470
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